wein.plus
ACHTUNG
Sie nutzen einen veralteten Browser und einige Bereiche arbeiten nicht wie erwartet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Anmelden Mitglied werden

Feinhefe

Bezeichnung für den Rest der Hefe nach der Gärung, der nach dem Abstich in einen anderen Behälter noch im Wein verbleibt und den Feintrub verursacht. Es handelt sich dabei um relativ feine (kleine) zum Teil noch lebende, wenn auch nicht unbedingt mehr gärfähige Hefepartikel, die im Wein ganz langsam zu Boden sinken. Sie besitzen zahlreiche positive Eigenschaften, verleihen dem Wein eine prickelnde Frische und wirken auch reduktiv. Um sie möglichst komplett zu entfernen, muss eine Filtration erfolgen. Viele Produztenten lagern besonders Weißweine bewusst längere Zeit auf der Feinhefe. Die nach dem Abzug des Weines im Gärbehälter verbleibenden groben Heferückstände, die bereits während der Gärung zu Boden gesunken sind, werden als Geläger oder Vollhefe bezeichnet. Siehe auch unter Hefesatzlagerung und Weinbereitung.

Stimmen unserer Mitglieder

Egon Mark

Das Lexikon von wein.plus ist für mich die umfangreichste und beste Informationsquelle über Wein, die es derzeit gibt.

Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)

Das größte Weinlexikon der Welt

26.384 Stichwörter · 46.991 Synonyme · 5.323 Übersetzungen · 31.718 Aussprachen · 202.738 Querverweise
gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

Veranstaltungen in Ihrer Nähe

PREMIUM PARTNER