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Börner Carl

Der deutsche Önologe Dr. Carl Börner (1880-1953) studierte Biologie in Marburg (Hessen). Ab dem Jahre 1903 war er Assistent an der Kaiserlichen Biologischen Anstalt (später Biologische Reichsanstalt) in Berlin. Als Leiter der Rebenstation Ulmenweiler bei Metz (Lothringen) ab dem Jahre 1907 widmete er sich der Erforschung der Biologie und Bekämpfung der Reblaus. Dabei entdeckte er im Jahre 1910 sich durch die Rüssellänge unterscheidende Arten dieses Schädlings. Nach Verlagerung der Rebenstation nach Naumburg (Saale) züchtete er dort reblausresistente Unterlagen und kämpfte mit Erfolg um die Einführung der Veredelung (Pfropfrebenbau) in Deutschland. Weiters wirkte er an den Reblaus-Gesetzen und der Kontrolle der durch den Schädling verseuchten deutschen Weinbaugebiete. Im Jahre 1935 gelang ihm die Entdeckung einer vollkommen reblausresistenten amerikanischen Wildrebe der Spezies Vitis cinerea Arnold (siehe dazu unter Nodositäten und Tuberositäten). Auf Basis dieser Rebe erfolgte durch Dr. Helmut Becker (1927-1990) die Züchtung einer Unterlage, die er zu Ehren des Entdeckers benannte. Börner erwarb sich auch Verdienste bei der Erforschung der Blattläuse.

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