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Canard-Duchêne

Das Champagner-Haus mit Sitz in Ludes wurde im Jahre 1868 von Victor Canard und seiner Frau Léonie Duchêne gegründet. Im Jahre 1890 wure es von den zwei Söhnen Edmond und Alfred übernommen. Das Haus das Haus avancierte zum Hoflieferanten Zar Nikolaus II. (1868-1918). Das Familienwappen mit dem russischen Doppeladler und dem Insignum des Champagnersäbels stammt aus dieser Zeit. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums fungierte Canard-Duchêne als Sponsor bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble. Im Jahre 1978 gelangte das Unternehmen in den Besitz von Veuve Clicquot-Ponsardin, was wesentlich zum Erfolg der Marke beitrug. Später wurde es gemeinsam mit diesem Haus von der Gruppe LVMH übernommen und schließlich im Oktober 2003 Canard-Duchêne von Alain Thiénot gekauft. Die Champagner reifen im Durchschnitt drei Jahre in Kellern, deren Gänge sich sechs Kilometer lang durch die Kreidefelsen der Montagne de Reims ziehen. Der „Brut“ besteht aus 35-40% Pinot Noir, 35-40% Pinot Meunier und 22-25% Chardonnay. Die Cuvée de Prestige mit über einem Drittel Produktionsanteil ist die nach dem französischen König Karl VII. (1403-1461) benannte „Grand Cuvée Charles VII“, der seine 1429 in Reims erfolgte Krönung der Jeanne d’Arc verdankte. Sie wird aus über 70% Pinot Noir und Pinot Meunier assembliert. Davon gibt es auch einen „Rosé“ mit zusätzlich Chardonnay. Jährlich werden etwa drei Millionen Flaschen produziert, davon nur rund fünf Prozent aus eigenen Weinbergen mit 15 Hektar.

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