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Cañocazo

Die weiße Rebsorte stammt aus Spanien. Synonyme sind False Pedro, Hardskin Pedro, Mollar Blanco und Pedro. Sie darf trotz scheinbar darauf hindeutender Synonyme bzw. morphologischer Ähnlichkeiten nicht mit den Sorten Galego Dourado (False Pedro) oder Pedro Ximénez verwechselt werden. Es handelt sich auch um keine farbliche Mutation der Sorte Negramoll, was man auf Grund des Synonyms Mollar Negro annehmen könnte. Cañocazo war Kreuzungspartner bei der Neuzüchtung Yedra. Die mittel reifende Rebe ist anfällig für Botrytis und beide Mehltauarten. Sie erbringt säurearme Weißweine. Die Sorte wurde 1807 vom Botaniker Simon de Rojas Clemente y Rubio (1777-1827) im Sherrygebiet Jerez (Andalusien) erwähnt. Bis zur Reblauskatastrophe gegen Ende des 19. Jahrhunderts war sie dort weit verbreitet. Die Trauben wurden in getrockneter Form vor allem für Süßweine verwendet. Auf Grund ihrer Krankheitsanfälligkeit wurde sie zunehmend ersetzt und ist heute vom Aussterben bedroht. In Australien wurde sie fälschlicherweise als Pedro Ximénez eingeführt, worauf das dort verwendete Synonym False Pedro zurückzuführen ist.

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