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Castello di Neive

Das traditionsreiche Weingut liegt in der Gemeinde Neive (Provinz Cuneo) in der italienischen Region Piemont. Hier wurde im Jahre 1862 von Louis Oudart im heute noch bestehenden historischen Keller der erstmals trocken ausgebaute Barbaresco produziert, der dann internationales Aufsehen erregte. Der Betrieb wurde im Jahre 1964 von der Familie Stupino erworben und heute von Italo Stupino geführt. Als technisch-önologischer Direktor ist Claudio Rogger verantwortlich. Im Jahre 2012 wurde ein neuerbauter Keller mit neuestem technischen Stand in Betrieb genommen und im Jahre 2015 der historische Keller für speziell ausgebaute Weine renoviert.

Die Weinberge umfassen 27 Hektar Rebfläche. Sie sind mit den Rotweinsorten Nebbiolo, Barbera, Dolcetto, Albarossa und Pinot Nero (Pinot Noir), sowie den Weißweinsorten Arneis, Moscato (Muscat Blanc) und Riesling Renano (Riesling) bestockt. Bei den Sorten Nebbiolo und Arneis handelt es sich zum Teil um spezielle Klone, die im Weingut auf Versuchsrebflächen selektiert wurden. Die Bewirtschaftung erfolgt mittels Einsatz einer zentralen Wetterstation, deren Daten an die Universität in Piacenza übertragen, dort nach mathematischen Modellen verarbeitet und dem Weingut zur Verfügung gestellt werden. Damit sind gezielte Maßnahmen im Weinberg möglich. Die Schädlingsbekämpfung wird mittels umweltschonender Verwirrmethode durchgeführt und der Einsatz chemischer Stoffe auf ein Minimum reduziert. Die Unkrautbekämpfung erfolgt mechanisch.

Weltweit größte Weinwissens-Datenbank, gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer.

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