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Château Figeac

Das Weingut liegt im äußersten Nordwesten des Bereiches Saint-Émilion an der Grenze zu Pomerol. Die Ursprünge liegen in römischer Zeit, in der sich hier ein Landgut namens „Figeacus“ befand. Der Besitz bestand das ganze Mittelalter hindurch und wechselte oftmals den Besitzer. Er gehörte nacheinander verschiedenen führenden Familien der Region. Im 17. Jahrhundert gelangte er in Eigentum der Familie Carle, deren Mitglied François de Carle von König Ludwig XIV. (1638-1715) auf Lebenszeit zum Bürgermeister von Saint-Émilion ernannt wurde. Dessen Nachkomme Élie de Carle baute das Château Figeac aus und ließ auch das Schloss erneuern. Zu dieser Zeit umfasste der große Besitz insgesamt 250 Hektar Weinberge, Wälder und Weideland. Der Wein wurde an viele begüterte Kunden in ganz Europa geliefert. Nach seinem Tod verursachte der aufwändige Lebensstil seiner Witwe große wirtschaftliche Probleme. Nach und nach wurden Weinbergsteile verkauft, die entweder Weingütern zugeordnet wurden, oder die Basis für neue Weingüter waren. Das waren zum Beispiel Château Beauregard und Château La Conseillante in Pomerol, sowie Château Cheval Blanc (1852), Château La Marzelle, Château La Tour Figeac (1879), zwei gleichnamige Château La Tour-du-Pin-Figeac (1882) u. Château Yon-Figeac in St-Émilion.

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