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Château Gruaud-Larose

Das Weingut liegt in der Gemeinde Saint-Julien bzw. gleichnamigen Bereich im Médoc (Bordeaux). Der Ursprung liegt im Jahre 1757, als der Bordelaiser Winzer Gruaud mehrere kleine Parzellen zusammenfasste und das Anwesen Château Gruaud nannte. Sein Neffe Sébastien Larose fügte seinen Namen an. Nach seinem Tod erfolgte eine Teilung in die zwei Weingüter Château Gruaud-Larose-Sarget und Château Gruaud-Larose-Faure. Im Jahre 1917 wurden diese vom Weinhandelshaus Cordier erworben, das 1934 wieder eine Zusammenführung vornahm. Das Gut wurde dann 1993 an die Gruppe Alcatel Alsthom verkauft, Cordier behielt aber weiterhin die Zuständigkeit für Produktion und Vertrieb. Schließlich übernahm 1997 die Gruppe Bernard Taillan den Besitz. Bei der Bordeaux-Klassifizierung 1855 erhielt das Gut den zweiten Rang (Deuxième Cru Classé). Die Weinberge umfassen 83 Hektar Rebfläche und sind mit Cabernet Sauvignon (57%), Merlot (30%), Cabernet Franc (7%), Petit Verdot (4%) und Malbec (2%) bestockt. Der extrem langlebige Rotwein wird 16 bis 18 Monate in zu einem Drittel neuen Barriques ausgebaut. Er wird zu den so genannten „Super-Seconds“ gezählt, weil er eigentlich den ersten Rang (Premier Cru Classé) verdienen würde. Der Zweitwein heißt „Sarget du Gruaud-Larose“.

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