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Chinarinde

Der Chinarindenbaum (auch Cascarilla, Hoja de lucma, Quina) ist ein aus Zentralamerika und Südamerika stammendes Strauchgewächs. Der Name hat nichts mit China zu tun und stammt wahrscheinlich vom Quechua-Wort „kina-kina“ = „Rinde der Rinden“. Die in der Rinde enthaltenen Alkaloide und Bitterstoffe wirken förderlich auf die Magensekretion und werden deshalb heute vorwiegend als Mittel zur Appetitanregung und bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Früher wurde das daraus gewonnene Chinin als wichtigstes Medikament bei der Behandlung von Malaria eingesetzt. Aus Chinarinde hergestellte Produkte wie Gewürze oder Tee besitzen einen charakteristisch extrem bitteren Geschmack. Chinarindengewürze werden in vielen Erfrischungs- (z. B. Schweppes Tonic) und alkoholischen Getränken zum Aromatisieren verwendet. Das sind Bitter Soda, Bitter Vino, Byrrh, Marsala, sowie Aperitif-, Likör- (z. B. Lillet) und Wermut-Marken (z. B. Martini Chinato).

Chinarinde - Rindestücke, Martini Chinato, Schweppes Tonic, Verarbeitung der Rinde

Chinarinde: von H. Zell - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link 
Verarbeitung: von Tropenmuseum, CC BY-SA 3.0, Link

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Thorsten Rahn

Das Weinlexikon hilft mir, auf dem Laufenden zu bleiben und mein Wissen aufzufrischen. Vielen Dank für dieses Lexikon das an Aktualität nie enden wird! Das macht es so spannend, öfter vorbeizuschauen.

Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden

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