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Colli Orientali del Friuli

DOC-Bereich (auch Friuli Colli Orientali) für Rotweine und Weißweine in der Region Friaul-Julisch-Venetien; nahe der Grenze zu Slowenien und Österreich. Der Name bedeutet „östliche Hügel von Friaul“. Im Süden schließt der DOC-Bereich Collio Goriziano in der Provinz Gorizia (Görz) an, die Grenze bildet der Fluss Judrio. Beide geologisch ähnlichen Bereiche gehörten einstmals zum österreichischen Habsburger-Reich. Während aber Udine schon 1866 italienisch wurde, kam Gorizia erst nach dem Ersten Weltkrieg Anfang der 1920er-Jahre zu Italien.

Die Zone umfasst das Hügelgebiet im östlichen Teil der Provinz Udine mit 14 halbmondförmig um die Stadt Udine gruppierten Gemeinden. Das sind Attimis, Buttrio, Faedis, Cividale, Corno di Rosazzo, Manzano, Nimis, Povoletto, Prepotto, Premariacco, San Pietro al Natisone, San Giovanni al Natisone, Tarcento und Torreano. Sie erstreckt sich in Form einer langgezogenen Hügelkette am Rande der Ebene von Udine von Buttrio im Süden bis Tarcento im Norden. Die großteils terrassierten Weinberge umfassen rund 2.100 Hektar Rebfläche auf kalkhaltigen Mergel- und Sandsteinböden in 100 bis 350 Meter Seehöhe. Sie werden von den Julischen Voralpen vor den kalten Nordwinden geschützt, während die milde Luft vom Mittelmeer ein sehr günstiges Mikroklima für den Weinbau schafft.

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