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Counoise

Die rote Rebsorte stammt aus Frankreich. Synonyme sind Aubon, Caula, Conese, Coneze, Connoges, Connoise, Counèse, Counoïse, Counoïso, Counoueiso, Grosse Rogettaz, Guénoise, Quenoise und Rivier. Sie darf nicht mit der verwandten und morphologisch ähnlichen Aubun (mit der sie oft in älteren Rebanlagen gemischt angebaut ist und sich das Synonym Grosse Rogettaz teilt) verwechselt werden. Die mittel bis spät reifende Rebe ist anfällig für Botrytis. Sie erbringt säurebetonte, pfeffrige Rotweine vor allem für Verschnitte. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte von der Rhône, die bereits im Jahre 1626 in Avignon erwähnt wurde.

Counoise - Weintraube und Blatt

Die Sorte ist in zahlreichen Appellationen an der Rhône, sowie in den Regionen Languedoc und Provence zugelassen, so zum Beispiel Châteauneuf-du-Pape, Côtes du Rhône, Gigondas und Coteaux d’Aix-en-Provence. Im Jahre 2010 wurden in Frankreich 408 Hektar mit fallender Tendenz ausgewiesen (2000 waren es noch 638 gewesen). Der Weinpionier James Busby (1802-1871) führte sie gemeinsam mit Aubun Anfang der 1830er-Jahre in Australien ein. Kleine Bestände soll es auch in den US-Staaten Kalifornien und Washington geben.

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