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Dürre

Bezeichnung für den Zeitraum während des Vegetationszyklus, in der es keine oder sehr wenig Niederschläge (Regen) gibt. Für die Beurteilung der negativen Auswirkung auf den Weinbau sind die komplexen Zusammenhänge von Bodenwasser-Vorrat, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit von Bedeutung. Dies hängt auch von der Gegend und dem dort vorherrschenden Klima ab. In normalerweise kühlen und feuchten Weinbauregionen kann Dürre bzw. Trockenheit speziell bei der Erzeugung von Rotwein auch von Vorteil sein, wenn sich durch daraus resultierendes geringeres Wachstum eine sozusagen natürliche, qualitätssteigernde Ertragsbeschränkung ergibt.

Dürre / Trockenheit - Weintrauben und Blätter

Im Extremfall führt dies aber beim Rebstock zum Wasserstress (Trockenstress), was sich besonders zur Zeit der Maturation (Reife) nachteilig auf Ertrag und Qualität des Weines auswirkt (in Europa sind das normalerweise die Monate August bis September). In Verbindung mit hohen Tages-Temperaturen über 40 °C kommt es auch zum Hitzestress. In heißen und trockenen Regionen mit zu wenig Niederschlägen erfolgt präventiv eine künstliche Bewässerung. Das ist in südlichen Ländern oder in Übersee wie zum Beispiel Australien oder Südamerika üblich. Innerhalb der EU sind solche Maßnahmen in der Regel die Ausnahme bzw. genehmigungspflichtig.

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