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Etikett

Schon vor 6.000 Jahren wurden von den Sumerern in Mesopotamien Rollsiegel für die Beschriftung von Weingefäßen eingesetzt. Dies waren zwei bis acht Zentimeter lange und zwei Zentimeter dicke Zylinder aus Stein. Die darauf enthaltene Inschrift bzw. die Bilder konnten auf weichem Ton abgerollt werden. Im Wesentlichen waren dies Informationen über die Herkunft des im Gefäß enthaltenen Weines. Bei den Griechen und Römern wurden kleine Schilder mit Informationen an die Amphoren gehängt oder Informationen direkt in die Amphoren eingeritzt. Solche Anhänger aus verschiedenstem Material wurden auch noch im Mittelalter bei Weingefäßen verwendet. Durch ein „Umhängen“ waren natürlich betrügerische Absichten leicht möglich. Wichtige Informationen über den Wein wie der Jahrgang oder ein Produzenten-Zeichen wurden auch mittels Korkbrand auf dem Korken angebracht.

Beispiele von EtikettenEtiketten in der heutigen Form wurden erst ab Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der Lithographie (Steindruck) eingeführt. Eine breite Verwendung konnte aber erst dann erfolgen, als man das Problem der Haftbarkeit auf den Flaschen löste. Als eines der frühesten Exemplare gilt ein Schloss Johannisberger des Jahrganges 1822, auf dem das Schloss mit den umliegenden Weinbergen dargestellt ist.

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