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Fitzrebe

Die weiße Rebsorte ist ein Sämling unbekannten Ursprungs. Synonyme sind Moseltraube, sowie gegebenenfalls auch Rosenkranztraube und Weißer Rosenkranz. Der Name bezieht sich auf den pfälzischen Gutsbesitzer und Sektfabrikanten Georg Peter Fitz (1792-1867), der die Rebe aus Franken mitgebracht hat. In der Gemeinde Ellerstadt existiert heute noch ein Villengebäude der Familie, wo im Park verschiedene Traubensorten wie auch die Fitzrebe kultiviert werden. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Gartentraube, das heißt Zierrebe erwähnt, die um die Gemeinde Bad Dürkheim angebaut wurde.

Um 1930 betrug die Anbaufläche in der Pfalz noch rund 20 Hektar. Nach dem Diplombiologen Andreas Jung ist die Fitzrebe auch noch in einigen Weingärten um Heidelberg (Baden) zu finden. Er meint, dass es am Geilweilerhof eine ähnliche Rebe namens Rosenkranztraube gibt. Sie könnte auch mit der von Franz Xaver Trummer (1800-1858) beschriebenen Sorte Weißer Hudler identisch sein. Jung vermutet einen Ursprung in Istrien oder Slawonien. Die ertragreiche Rebe erbringt eher anspruchslose Weine.

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