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Florida

Der südöstlichste Bundesstaat der USA mit der Hauptstadt Tallahassee wurde von den Spaniern schon im Jahre 1513 entdeckt. Bereits im Jahre 1562 wurden von französischen Hugenotten in der Nähe von Jacksonville 20 Kilometer von der Atlantikküste entfernt Weingärten angelegt. Sie verwendeten dafür einen wilden Vorfahren der heute noch angepflanzten weißen Sorte Scuppernong, den sie nach und nach kultivierten und auch Wein daraus gewannen. Ab den 1760er-Jahren versuchten dann italienische, griechische, französische und spanische Auswanderer europäische Sorten (ohne viel Erfolg) anzupflanzen. In diesem heißen Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen am besten Varietäten der amerikanischen Spezies Vitis rotundifolia (wie eben die Scuppernong) und Vitis labrusca. Durch die Initiative des amerikanischen Weinbau-Pioniers Philip Wagner (1904-1996) gelangten ab den 1950er-Jahren auch französische Hybriden nach Florida. Von den europäischen Reben ist zum Beispiel Cabernet Sauvignon vertreten. Aus der nach der Stadt benannten Orlando Seedless werden vor allem Tafeltrauben erzeugt. In großer Menge wird auch Obstwein produziert. Derzeit gibt es noch keine AVA. Von den acht Weingütern ist Eden Vineyards in Alva erwähnenswert, es ist das südlichste Weingut der USA und auch weltweit eines der südlichsten der nördlichen Halbkugel. Weitere sind Dakotah Vineyards & Winery, Lakeridge Winery & Vineyards und Oaks Winery.

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