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Gallmücken

Zur artenreichen Familie der Zweiflügler zählende Insekten, die weltweit verbreitet sind. Die erwachsenen Gallmücken nehmen ihre Nahrung leckend-saugend auf, die Jugend-Stadien haben aber beißende Mundwerkzeuge. Die Zweiteren zählen als Räuber und Parasiten zu den Nützlingen im Weinbau, sie ernähren sich zum Beispiel von Gallmilben (siehe unter Milben). Die meisten leben jedoch von Pilzen und pflanzlichen Geweben. In Europa zählen zu den Rebstock-Schädlingen die Blattgallmücke (Cecidomyia oenophila) und die Rebblüten-Gallmücke (Contarinia viticola). Die Überwinterung erfolgt als Puppe, im Frühjahr schlüpft eine zierliche Mücke mit zwei Millimeter Größe. Die Weibchen legen ihre Eier auf die Wirtspflanze ab. Die Blattgallmücke bohrt hierzu die Blattunterseite und die Blütenstiele an, die geschlüpften zwei Millimeter großen und orangefarbenen Larven leben in den gebildeten Gallen. Die Rebbblüten-Gallmücke legt die Eier in die noch geschlossenen Blütenanlagen. Nach dem Auswachsen fallen die Blüten mit den Larven ab. Beide Arten verpuppen sich dann im Boden. Sie müssen normalerweise nicht bekämpft werden, da sie von Parasiten (z. B. Erzwespen) befallen werden. Siehe auch unter Rebstock-Feinde.

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