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Goria Giovanni

Der italienische Politiker Giovanni Goria (1943-1994) erließ als Landwirtschaftsminister das nach ihm benannte „Goria-Gesetz“, das im Februar 1992 in Kraft trat. Hauptziel war, die geographische Herkunft zu betonen, indem man eine neue Qualitätsstufe einführte. Es sollte damit das Problem gelöst werden, dass vielen Weinen der DOC-Status verweigert wurde, weil die in den Vino da Tavolas verwendeten Rebsorten und Vinifikations-Methoden in den DOC-Vorschriften nicht berücksichtigt waren. Nach französischem Vorbild Vin de Pays wurde die neue Landweinkategorie IGT (Indicazione Geografica Tipica) geschaffen, die jedoch keine genauere Herkunftsbezeichnung als Italien zuließ. Diese Stufe lag zwischen dem Vino da Tavola (Tafelwein) und den als DOC oder DOCG klassifizierten Weinen.

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