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Hollerin

Riede bzw. Lage (auch Hollstoand´l) in der Gemeinde Dürnstein im niederösterreichischen Weinbaugebiet Wachau. Der Name leitet sich vom mittelhochdeutschen „holin“ (hohl) ab. Der Name bezieht sich auf die vermutlich älteste Bezeichnung einer Riede in der Wachau 1019. Mit „dem hohlen Stein“ dürfte ein Bereich am Fuss des Höherecks gemeint sein, der zusammen mit dem Watstein die Grenze des Ortes Dürnstein angegeben hat. Es handelt sich um den Hangfussbereich zwischen der Riede Kellerberg und der Riede Höhereck.

Hollerin - Dürnstein (Wachau, NÖ)

Die nach Süden ausgerichteten zum Teil terrassierten Weingärten in 206 bis 253 Meter Seehöhe weisen bis 41% Hangneigung auf und umfassen 4,5 Hektar Rebfläche auf tiefgründigen, mit Schwemmland vermischten Böden. In den terrassierten Bereichen bildet der Gföhler Gneis das Ausgangsmaterial der Bodenbildung, während in den ebenen Weingärten am Hangfuß die Reben in umgelagertem, verwittertem und etwas entkalktem Löss wurzeln. Hier werden vor allem die Sorten Grüner Veltliner und Riesling kultiviert. Ein Riesling von dieser Riede wurde am 15. Mai 1955 anlässlich der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages im Wiener Belvedere gereicht. Als weitere Weine dabei die Dürnsteiner Markenweine Flohhaxn und Katzensprung kredenzt. Anteile an der Riede haben zum Beispiel die Weingüter Alzinger, Hutter Fritz, Pichler Franz Xaver, Prager und Schmidl Theresa.

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