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Holzgeschmack

Beschreibung (auch Eichel, holzig, Lohegeschmack, Neuerl) für den Weingeschmack, der in nicht ausreichend weingrünen (unreinen) Holzfässern ausgebaut bzw. gelagert wurde. Dadurch gehen unerwünschte Gerbstoffe in den Wein über. Dies verursacht eine bräunlich-gelbe Farbe und einen unangenehm holzigen, kratzigen, grünlich-sauren Geschmack nach Sägespänen und Lohe (Gerbmittel). Ein weiterer Fehlton ist der ähnliche Fassgeschmack, der vor allem bei alten, schlecht gereinigten Fässern auftritt. Beide Weinfehler kann man durch eine Nasskonservierung verhindern, bzw. mit Aktivkohle bekämpfen.

Beide Weinfehler dürfen aber nicht mit dem beim Barrique-Ausbau typischen Toastaroma (oft als Holzton oder kurz als Holz bezeichnet) verwechselt werden, das positiv besetzt ist. In Frankreich ist der Begriff „boisé“ (sinngemäß Holzgeschmack) auch auf Etiketten zu finden und weist damit auf einen Barrique-Ausbau hin..

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