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Initiation

In der Botanik die Bezeichnung (lat. Einweihung, Einleitung) für den Beginn der Entwicklung eines künftigen Fruchtstandes einer Pflanze. Die Gescheine werden bereits ein Jahr zuvor als winzige Gewebeanlage in den sich bildenden Winterknospen vorgebildet (initiiert = eingeleitet). Die ertragsrelevanten Winterknospen mit den Trieb-, Blatt- und Gescheinsanlagen des nächsten Jahres bilden sich in den Blattachseln der unteren Nodien während des Frühjahrwachstums des Fruchttriebs ab Beginn der Blüte. In den jungen Triebanlagen der Knospen werden ein oder zwei, im Idealfall drei oder sogar bis zu fünf künftige Blütenstände (Gescheine) angelegt. Der ausgereifte, einjährige Trieb kann dann im nächsten Jahr als Fruchtholz genutzt werden. Dies bedeutet, dass Zahl und Größe der Trauben eines Rebstocks von den Wachstumsbedingungen während der Blüte im Vorjahr abhängen. Schlechtes, kaltes Blühwetter bei stockendem Triebwachstum kann so den Ertrag im nächsten Jahr negativ beeinflussen. Siehe auch unter Vegetationszyklus.

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