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Kernling

Die weiße Rebsorte (auch Hochdörfer 13 A 80) ist eine natürliche Mutation aus der Neuzüchtung Kerner, die im Jahre 1974 in einer Kerner-Anlage in Nussdorf bei Landau (Pfalz) von Ludwig Hochdörfer gefunden wurde. Der Name bildet sich aus der ersten Silbe der Muttersorte sowie „ling“, weil der daraus gewonnene Wein dem Riesling sehr nahe kommt. Sie unterscheidet sich vom Kerner durch geringere Anfälligkeit für die Bildung von Geiztrieben. Der Sortenschutz wurde im Jahre 1991 erteilt. Im Jahre 2009 belegte die Rebe in Deutschland insgesamt 17 Hektar Rebfläche; die Tendenz ist fallend.
Diese Seite wurde zuletzt am 23. März 2013 um 15:21 Uhr geändert.

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