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Lambrusco Maestri

Die rote Rebsorte stammt aus Italien und ist eine der zahlreichen Lambrusco-Sorten. Synonyme sind Grappello Maestri und Lambrusco di Spagna. Die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals erwähnte Sorte ist wahrscheinlich nach der Gemeinde Villa Maestri in der Provinz Parma in der Emilia-Romagna benannt. Gemäß 2005 erfolgten DNA-Analysen besteht eine mögliche Eltern-Nachkommen-Beziehung zur Sorte Fortana. Die sehr ertragreiche Rebe erbringt rustikale, tanninreiche Rotweine mit Erdbeeraromen. Diese werden für die Produktion von Stillweinen und Schaumweinen verwendet. Die Sorte ist hauptsächlich in der Provinz Reggio Emilia, aber auch Modena und Parma weit verbreitet. Kleinere Mengen gibt es auch in Apulien. Sie ist u. a. in den DOC-Weinen Colli di Parma, Lambrusco Mantovano, Reggiano und Orta Nova zugelassen. Die italienische Anbaufläche beträgt 2.223 Hektar mit stark steigender Tendenz (zehn Jahre vorher waren es 1.362 gewesen). In Argentinien wird sie auf 49 Hektar kultiviert. Im Jahre 2010 wurden insgesamt 2.272 Hektar erfasst (Kym Anderson).

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