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Mandilaria

Die rote Rebsorte stammt aus Griechenland; und zwar von Inseln in der östlichen Ägäis. Synonyme sind Amorgiano, Amorghiano, Dombrena Mavri, Domvrena Mavri, Doubraina Mavri, Doubrena Mavri, Doumbrena Mavri, Doumpraina Mavri, Doumprena Mavri, Doympraina Mavre, Doympraina Mavro, K’ntoura Kai M’ntoura, Kontoura, Koudouro, Koutoura, Koutouro, Koundoura Mavri, Koundouro, Kountoura, Kountoura Mavri, Koyntoura, Kytoura, Mandelaria, Mantilari, Mantilaria und Montoyra. Die Abstammung (Elternschaft) ist unbekannt. Gemäß DNA-Analysen ist die weiße Sorte Savatiano (Kountoura Aspri) keine farbliche Mutation, worauf das Synonym Kountoura Mavri hindeutet.

Mandilaria - Weintraube und Blatt

Die spät reifende Rebe ist widerstandsfähig gegen Trockenheit und Dürre, jedoch anfällig für Falschen Mehltau, Botrytis und Traubenfäule. Sie erbringt dunkelfarbige, tanninreiche, aber eher alkoholarme Rotweine, die deshalb oft mit der alkoholreicheren Sorte Kotsifali verschnitten werden. Sie wird vor allem auf den ägäischen Inseln Kreta, Paros, Rhodos und Santorin auch in einigen OPAP-Weinen, sowie auch auf dem Peloponnes und in den Regionen Attika und Makedonien angebaut. Reinsortig findet sie Verwendung für die Rotweinversion des Harzweins Retsina. Im Jahre 2010 wurden 885 Hektar mit stark fallender Tendenz ausgewiesen (2000 waren es 1.600 Hektar).

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