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Métayage

Französische Bezeichnung (dt. Halbpacht, Teilpacht) für alte eine Pachtform, bei der der Besitzer bzw. Verpächter, dem Halbpächter sein Land gegen einen Teil der Ernte überlässt. Der Verpächter beeinflusst häufig direkt die Bewirtschaftung, aber der Halbpächter ist für den Tagesbetrieb verantwortlich. Er stellt auch verschiedene Materialien wie Dünger und Schädlings-Bekämpfungsmittel, sowie gegebenenfalls Maschinen zur Verfügung. Der Begriff „Halbpacht“ stammt etymologisch vom Wort „Hälfte = Moitié“, welche einen halben Anteil am Produkt bezeichnet. Das kann aber je nach lokaler und zeitlicher Tradition und nach Art des Vertrages differieren (heute in Frankreich maximal ein Drittel). Der Halbpächter bezahlt gewöhnlich seinen Anteil mit dem Geld, welches er durch den Verkauf seiner Produkte erhält. Wenn er sie dem Verpächter direkt übergibt, spricht man von einer Naturalpacht. Früher war diese Art der Verpachtung weit verbreitet, heute ist sie stark zurückgegangen. Im Weinbau nennt man diese Pacht in Frankreich „Vigneronnage“, in der französischen Schweiz auch „Grangère“. So eine Pacht ist noch heute im Burgund üblich. Siehe auch unter Brauchtum im Weinbau.

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