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Monbazillac

Die nach dem gleichnamigen Ort benannte Appellation südlich der Stadt Bergerac ist eine Enklave innerhalb des großen Bereiches Bergerac in Südwest-Frankreich. Der Name leitet sich von Mont Bazailhac (Feuerberg oder Goldberg) ab. In dieser Gegend gab es schon im 11. Jahrhundert Weinberge und der Wein wurde bis Rom exportiert. Später servierten französische Gesandte diesen Wein als „Friedenswein“ und der Staatsmann Charles-Maurice Talleyrand (1754-1838) kredenzte ihn beim Wiener Kongress (1813-1814) seinen Gästen.

Karte von Bergerac mit Appellationen (wie z. B. Monbazillac)

Die Weinberge umfassen rund 2.500 Hektar Rebfläche in den Gemeinden Colombier, Monbazillac, Pomport, Rouffignac-de-Sigoulès und Saint-Laurent-des-Vignes. Der extrem langlebige Süßwein im Stil eines Sauternes wird aus edelfaulen Trauben der Sorten Sémillon (mit über 70% der Fläche die wichtigste Rebe), Sauvignon Blanc und Muscadelle verschnitten. Die Weine mit 15% Alkoholgehalt und zumindest drei Jahre Reifung dürfen sich „Taste d’or“ (sinngemäß „Goldgeschmack“) nennen. Bekannte Produzenten sind Domaine de l’Ancienne Cure, Château de Belingard-Chayne, Château Bellevue, Château la Borderie, Château le Fagé, Domaine Grande-Maison, Domaine du Grand Marsalet, Château de Monbazillac (CV), Château Petit Paris, Château Poulvère und Château Theulet.

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