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Müller Karl

Professor Dr. Karl Müller (1881-1955) studierte Botanik und Chemie an den Universitäten München und Freiburg. Im Jahre 1907 wurde er Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut (Institut für Pilzkrankheiten) in Bromberg, im Jahre 1909 Mitarbeiter an der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Augustenberg, später dort Leiter der Stelle für Pflanzenschutz in Baden, der Rebzuchtanstalt am Jesuitenschloss in Freiburg und Oberleiter der staatlichen Bekämpfung der Reblaus. Im Jahre 1921 bestellte man ihn zum ersten Direktor des neu gegründeten Weinbau-Institutes in Freiburg. In den 1920er- und 1930er-Jahren entwickelte Müller eine umfassende Forschungs-, Versuchs- und Informations-Tätigkeit. Seine Schwerpunkte waren der Rebschutz einschließlich der Reblaus-Bekämpfung, der Weinbau und die Neugestaltung der Kellerwirtschaft. Nach Untersuchungen über den Falschen Mehltau entwickelte er den so genannten Inkubations-Kalender zur Ermittlung der Bekämpfungs-Termine. Er führte das Schwefeln des Mostes ein, wofür er auch „Schwefelkarle“ genannt wurde. Im Jahre 1922 gründete er die Fachzeitschrift „Weinbau und Kellerwirtschaft“ und erwarb sich mit der Herausgabe des Weinbau-Lexikons im Jahre 1930 große Verdienste. Nach eigenen Angaben verfasste und veröffentlichte er knapp 400 Arbeiten. Müller kreierte auch die Neuzüchtung Freisamer.

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