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Nepomuk

Der später heilig gesprochene Priester mit vollständigem aber eher selten verwendetem Namen Johannes aus Pomuk bzw. Johannes-Nepomuk wurde um 1350 bei Pilsen geboren. Der Name bedeutet „Gott ist gnädig“, sein Gedenktag ist der Todestag 20. März (Österreich) und der 16. Mai (Deutschland). Im Jahre 1380 wurde er Priester am Prager Dom. Er studierte Kirchenrecht an der Prager Universität und holte sich in Padua das Doktorat im Kirchenrecht. Ab 1389 war er Generalvikar des Erzbischofs von Jenzenstein.

In den Auseinandersetzungen zwischen dem böhmischen König Wenzel IV. (1361-1419) und dem Prager Erzbischof Jenzenstein wurde Nepomuk im Jahre 1393 gefangen genommen, gefoltert, vom König selbst mit Pechfackeln gebrannt, durch die Straßen von Prag geschleift und dann in der Moldau ertränkt. Nepomuk war der Beichtvater der Königin. Angeblich wollte König Wenzel erfahren, was seine Frau dem Priester unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses anvertraut hatte, was dieser trotz Folter verweigerte. Er ist Schutzpatron von Böhmen, sowie der Beichtväter, Schiffer, Müller, Winzer und der Brücken. Der Heilige Nepomuk hilft gegen Wassergefahren. Kalendersprüche sind: 1) Heiliger Sankt Nepomuk, treib uns die Wassergüss zurück. 2) Der Nepomuk uns das Wasser macht, dass uns ein gutes Frühjahr lacht. Siehe auch unter Bauernregeln, Weinheilige und Weingötter.

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