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Ner d’Ala

Die rote Rebsorte stammt aus dem Grenzgebiet Italien/Schweiz. Synonyme sind Barau, Durás, Fiori, Neirét dal Picul Rus, Nerdala, Nerdela, Provinè, Pruinè, Uva di Biella, Verdés und Vernassa. Sie darf trotz scheinbar darauf hinweisender Synonyme bzw. morphologischer Ähnlichkeiten nicht mit der Sorte Neret di Saint-Vincent verwechselt werden. Lange wurde eine Herkunft aus dem Aostatal vermutet, weil sie dort im Jahre 1838 erstmals erwähnt wurde. Möglicherweise stammt sie aber aus dem Piemont, weil die dort angebauten zwei Sorten Uva die Biella und Vernassa identisch sind. Gemäß im Jahre 2011 erfolgten DNA-Analysen besteht eine enge Verwandtschaft mit der piemontesischen Sorte Avarengo. Die Sorte wird in der Schweiz zur Rebsortengruppe Alte Gewächse gezählt. Die spät reifende Rebe erbringt neutrale Rotweine. Sie wird im Osten des Aostatales in einigen Gemeinden, sowie im Piemont kultiviert. Im Jahre 2016 wurden 10 Hektar Rebfläche ausgewiesen (Kym Anderson). 

Ner d’Ala - Weintraube und Blatt

Quelle: Wine Grapes / J. Robinson, J. Harding, J. Vouillamoz / Penguin Books Ltd. 2012
Bilder: M.I.P.A.A.F - National Vine Certification Service

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Prof. Dr. Walter Kutscher

Früher benötigte man eine Fülle an Lexika und Fachliteratur, um im vinophilen Berufsleben up to date zu sein. Heute gehört das Weinlexikon von wein.plus zu meinen besten Helfern, und es darf zu Recht als die „Bibel des Weinwissens“ bezeichnet werden.

Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien

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