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Oseleta

Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Synonyme sind Oseleta Nera, Oselina und Oseletta. Der Name ist eine Verballhornung von „uccelli“ (Vögel) und bezieht sich darauf, dass die süßen Beeren gerne von Vögeln verzehrt werden. Nach einer Hypothese wurde sie von einer Wildrebe domestiziert, aber es gibt dafür (noch) keinen Beweis. Und nach einer ebenfalls unbewiesenen zweiten Hypothese könnte sie mit der ehemals in der Steiermark (Österreich) angebauten Vogeltraube identisch sein. Gemäß im Jahre 2003 erfolgten DNA-Analysen gibt es eine genetische Beziehung zur Sorte Garganega. Die mittel reifende, eher ertragsarme Rebe ist anfällig für Botrytis. Sie erbringt farbkräftige, tanninreiche Rotweine mit Aromen nach Kräutern und Zimt. Die durch die Reblauskatastrophe nahezu ausgestorbene Sorte wurde in den 1970er-Jahren in der kleinen Gemeinde Pigozzo in der Provinz Verona in Venetien reaktiviert. Seit dem Jahre 2002 ist sie wieder amtlich zugelassen und im Bereich Valpolicella empfohlen. Die Anbaufläche im Jahre 2010 betrug 15 Hektar (Statistik Kym Anderson).

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