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Osteiner

Die weiße Rebsorte (auch Geisenheim 9-97) ist eine Neuzüchtung zwischen Riesling x Silvaner, was durch im Jahre 2012 veröffentlichte DNA-Analysen bestätigt wurde. Mit dem Namen wurde Graf Friedrich Karl Maximilian von Ostein (1735-1809) geehrt, der in Geisenheim das Ostein’sche Palais und einen Landschaftspark errichten ließ. Mit denselben Eltern sind übrigens auch die drei  Neuzüchtungen Multaner, Oraniensteiner und Rieslaner entstanden. Die Züchtung erfolgte durch Dr. Heinrich Birk (1898-1973) im Jahre 1929 an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau. Der Sortenschutz wurde erst im Jahre 1984 erteilt. Die mittel bis spät reifende, ertragreiche Rebe ist widerstandsfähig gegen Frost, beide Mehltauarten und Botrytis. Sie erbringt frische, säurebetonte Weißweine mit Aromen nach Johannisbeeren und Zitronen. In Deutschland gibt es einen Versuchsanbau. Im Jahre 2010 wurde nur ein kleiner Bestand mit einem Hektar in Neuseeland ausgewiesen (Statistik Kym Anderson).

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