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Piccola Nera

Die rote Rebsorte stammt aus dem Grenzgebiet Italien (Gorizia)-Slowenien (Goricia). Synonyme sind Negra Tenera, Nera Tenera (Italien); Cerni Klescec, Mala Cerna, Malocrn (Slowenien). Sie darf auf Grund morphologischer Ähnlichkeiten nicht mit den Sorten Schiava Grossa oder Piculit Neri verwechselt werden. Nach einer nicht mehr verifizierbaren Hypothese war ein Vorfahre Bestandteil des antiken Weines Pucinum. Vom Ampelographen Franz Xaver Trummer (1800-1858) wurde sie im Jahre 1855 in seinem Rebsortenkatalog beschrieben. Gemäß im Jahre 2012 erfolgten DNA-Analysen handelt es sich um eine vermutlich natürliche Kreuzung zwischen Pinella x Vulpea. Dies basiert aber auf nur 20 DNA-Markern (siehe dazu unter Molekulargenetik). Die spät reifende Rebe erbringt einen hellroten, einfachen Rotwein, der eher jung zu genießen ist. Sie wird hauptsächlich in der Provinz Triest in der Region Friaul-Julisch-Venetien im DOC-Bereich Carso, sowie auch in der Provinz Trento in Trentino-Südtirol kultiviert. Die Anbaufläche im Jahre 2010 betrug in Italien 17 Hektar. Kleine Mengen gibt es auch in Slowenien.

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