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Portugal

In der Antike brachten Phöniker, Griechen und Römer Rebstöcke auf die iberische Halbinsel. Unter der langen maurischen Herrschaft vom 8. bis zum 12. Jahrhundert stagnierte zwar der Weinbau, kam jedoch trotz des Alkoholverbotes nicht zum Erliegen. Wie in vielen anderen Ländern beeinflussten die Zisterzienser den Weinbau entscheidend, im 12. Jahrhundert gründeten sie mehr als 100 Klöster. König Dinis (1279-1325) förderte Landwirtschaft und Weinbau in so großem Umfang, dass mit den Erträgen eine Handelsflotte aufgebaut und damit die Basis für den Aufstieg zur Weltmacht geschaffen wurde. Er erhielt deshalb den Beinamen „Rei lavrador“ (König der Bauern). Ab der Unabhängigkeit im Jahre 1385 entwickelte sich ein reger Weinhandel mit England.

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