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Reichensteiner

Die weiße Rebsorte (auch Geisenheim 18-92, Rajhenstajner) ist eine Neuzüchtung zwischen Müller-Thurgau x (Madeleine Angevine x Weißer Calabreser = Calabrisi Bianco), was durch im Jahre 2012 veröffentlichte DNA-Analysen bestätigt wurde. Der Name leitet sich von der Burg Reichenstein bei Trechtingshausen im Rheingau ab. Die Kreuzung der Vatersorte erfolgte im Jahre 1939 durch Dr. Heinrich Birk (1898-1973), die zweite Kreuzung mit dem Müller-Thurgau wurde von Dr. Helmut Becker (1927-1990) in Geisenheim (Rheingau) durchgeführt. Der Sortenschutz wurde 1978 erteilt. Die Sorte war Kreuzungspartner bei den Neuzüchtungen Bolero, Ehrenbreitsteiner, Gamaret, Garanoir und Mara. Die früh bis mittel reifende Rebe ist widerstandsfähig gegen Falschen Mehltau und Botrytis. Sie erbringt einen blumigen, neutral schmeckenden Weißwein mit moderater Säure. Bestände gibt es in Deutschland (100 ha), England (71 ha), Irland, Japan, Kanada (5 ha) und Neuseeland (72 ha). Im Jahre 2010 wurden insgesamt 248 Hektar Rebfläche ausgewiesen (Statistik Kym Anderson).

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