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Reichsrat von Buhl

Das Weingut liegt in der Gemeinde Deidesheim im deutschen Anbaugebiet Pfalz. Es ging aus einer Erbteilung des Weingutes Jordan hervor. Im Jahre 1849 erbte Jordans Schwiegersohn Franz Peter Buhl (1809-1862) einen großen Teil. Das Erbe führte sein Sohn Franz Armand Buhl (1837-1896) weiter, unter seiner Führung erlangte das Weingut internationalen Ruhm für seine Rieslinge. Bei Weltausstellungen (Paris) und Veranstaltungen wurden höchste Auszeichnungen errungen. Zu dieser Zeit zählten die Buhl-Weine zu den teuersten der Welt. Im Jahre 1869 wurde bei der Eröffnung des Suez-Kanals mit einem Buhl’schen Riesling angestoßen. Der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck (1815-1898) war ein großer Liebhaber von Buhl-Weinen und durch sein Zitat „Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuer“ machte er die Lage Forster Ungeheuer weltberühmt. Den heutigen Namen erhielt das Weingut durch Reichsrat Franz Eberhard von Buhl (1867-1921), der es in dritter Generation führte. Nach dem Tod Franz Eberhards führte seine Frau Frieda Pieper von Buhl den Betrieb weiter. Nach dem Tod der kinderlosen Witwe wurde er an den Reichsfreiherrn Karl Theodor von und zu Guttenberg vererbt.

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