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Riede

Speziell in Österreich verwendete Bezeichnung (auch Ried) für eine Lage bzw. Einzellage. Sie leitet sich vom althochdeutschen riod (riuti = Rodung) ab, einen durch Ausschlagen des Waldes und Roden für den Weinbau urbar gemachten Platz. Gemäß österreichischem Weingesetz ist eine Riede ein Gebietsteil einer Gemeinde, die sich durch natürliche oder künstliche Grenzen oder infolge der weinbaulichen Nutzung als selbständiger Gebietsteil darstellt und entweder schon bisher als Weinbauried bezeichnet wurde oder infolge der Lage und Bodenbeschaffenheit die Hervorbringung gleichartiger und gleichwertiger Weine erwarten lässt.

Weingut Manfred Tement Südsteiermark (Österreich) - Riede Zieregg

Viele österreichische Riedennamen haben lange Tradition, teilweise handelt es sich um alte Flurnamen.

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