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romanisches Weinrecht

Umgangssprachliche Bezeichnung für die zuerst in den romanischen Ländern eingeführte Gepflogenheit, Weine in zwei Qualitätsklassen zu unterscheiden, nämlich qualitativ bessere mit und qualitativ mindere ohne Benennung der geographisch klar definierten Herkunft. Mit der Herkunft waren auch bestimmte Richtlinien bezüglich bestimmter Rebsorten und Weinbereitung verbunden. Im Gegensatz dazu wird vom „germanischen Weinrecht“ gesprochen, bei dem nicht die Herkunft, sondern die Sortenbezeichnung im Vordergrund steht. Als Mutter aller Herkunftssysteme gilt das in Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) eingeführte Appellation d’Origine Protégée. Erste herkunftsorientierte Bestimmungen gab es aber schon vorher für bestimmte Weine in Italien (Chianti), Portugal (Portwein) und Spanien (Rioja). Siehe auch unter Herkunft,  Qualitätssystem und Weingesetz.

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