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Rübenzucker

Der aus der Zuckerrübe gewonnene Zucker (Haushaltszucker, Kristallzucker) mit rund der Hälfte der Weltproduktion. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Frucht ist Europa, sie wird aber auch in den USA, in Kanada und in Asien kultiviert. Die zweite Hälfte der Produktion stammt vom Zuckerrohr, der daraus gewonnene Rohrzucker ist mit dem Rübenzucker chemisch identisch. Der deutsche Chemiker Andreas Sigismund Marggraf (1709-1782) wies im Jahre 1747 erstmals den Zuckergehalt der Runkelrübe nach. Die heutigen Spezies enthalten rund 18 bis 20% Zucker. Die Grundlagen der industriellen Zuckerproduktion schuf der deutsche Naturwissenschaftler Franz Carl Achard (1753-1821), die erste Rübenzuckerfarbrik entstand in dessen Heimat Schlesien. In diesen beiden Anbaufrüchten ist die Zuckerart Saccharose direkt enthalten und wird durch Herauslösen, Kochen oder Pressen in wässriger Lösung extrahiert und beim weiteren Einkochen als Kristalle ausgefällt. Dieser Zweifachzucker besteht aus den Einfachzuckern Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker). Rübenzucker (Rohrzucker) wird in trockener Form u. a. bei der Weinbereitung für das Anreichern zum Zweck der Alkoholerhöhung verwendet.

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