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Saint-Chinian

Die Appellation liegt im Westen der französischen Weinbauregion Languedoc zwischen Minervois und Faugères. Der Rotwein wurde 1982, der Weißwein 2004 als AOC klassifiziert. Die Weine zählen zur zweiten Qualitätskategorie „Grands Vins du Languedoc“. Der Ursprung des Weinbaus liegt in einem 794 gegründeten Benediktinerkloster am linken Ufer der Vernazobres. Der Wein war schon im 14. Jahrhundert berühmt und im 19. Jahrhundert wurde er Patienten in den Hospitälern von Paris als Krankenwein zur Stärkung verabreicht. Die Weinberge umfassen 3.100 Hektar Rebfläche. Sie erstrecken sich über 20 Gemeinden im Département Hérault.

Blick auf die Gemeinde Saint-Chinian und das Umland

Der Bereich teilt sich in zwei verschiedene Abschnitte. Im südlichen Teil nahe der Gemeinde Saint-Chinian mit Ton- und Kalksteinböden wachsen vollmundigere, mildere Weine. Im nördlichen höher gelegenen Teil um die beiden Gemeinden Berlou und Roquebrun herrscht Schieferboden vor, der mineralische Weine erbringt. Hier wurden im Jahre 2004 zwei Sub-Appellationen mit den Bezeichnungen Saint-Chinian Berlou (Gemeinden Berlou, Cessenon sur Orb, Roquebrun, Predes sur Vernaobres, Vieussan mit 250 Hektar) und Saint-Chinian Roquebrun (Gemeinden Cessenon sur Orb, Roquebrun, St. Nazaire de Ladarez, Vieussan mit 400 Hektar) geschaffen. Die Rotweine dieser zwei Bereiche sind in der höchsten Qualitätskategorie „Crus du Languedoc“ klassifiziert.

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