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Schwefelsäure

Farblose, ölige, sehr zähflüssige und stark ätzende Säure mit der internationalen Bezeichnung Dihydrogensulfat. Sie darf nicht mit der verwandten schwefligen Säure verwechselt werden, die durch Lösen von Schwefeldioxid in Wasser (Wein) entsteht. Durch Oxidation von schwefliger Säure wird Schwefelsäure gebildet. Ein Zusatz von Schwefelsäure zu Wein ist prinzipiell verboten. Ein Wein gilt als verdorben, wenn er per Liter mehr als 0,92 Gramm Schwefelsäure oder deren Salze (Sulfate) enthält. Schwefelsäure kann auch durch mangelhafte Hygiene bei der Trockenkonservierung von Fässern entstehen und verursacht dann den Weinfehler Schwefelsäurefirn. Siehe auch unter Schwefel.

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