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St. Pepin

Die weiße Rebsorte ist eine interspezifische Neuzüchtung zwischen Elmer Swenson 114 (Minnesota 78 x Rosette) x Seyval Blanc. Synonyme sind Elmer Swenson 282 und ES 282. Mit denselben Eltern ist übrigens die Neuzüchtung La Crosse entstanden. Es sind Gene von Vitis labrusca, Vitis lincecumii, Vitis riparia, Vitis rupestris und Vitis vinifera enthalten. Die Kreuzung der Hybride erfolgte im Jahre 1950 durch den Rebenzüchter Elmer Swenson (1913-2004) auf seinem Betrieb bei Osceola (Wisconsin). Es handelt sich um eine rein weibliche Rebsorte.

St. Pepin - Weintraube und Blatt

Die früh bis mittel reifende und bis minus 31 °Celsius frostharte Rebe ist sehr anfällig für Echten Mehltau, sowie mäßig anfällig für Botrytis und Falschen Mehltau. Sie erbringt fruchtige, eher säurerarme Weißweine mit dezentem Foxton. Die Sorte wird auch als Tafeltraube verwendet. Sie Sorte wird in kleinen Mengen in den US-Bundesstaaten Connecticut, Illinois, Iowa, Minnesota, New York, West Virginia und Wisconsin, sowie in Kanada angebaut. Im Jahre 2010 belegte sie in den USA insgesamt 19 Hektar Rebfläche (Statistik Kym Anderson).

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