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Staatliche Weinbaudomäne Oppenheim

Der heutige Lehr- und Versuchsbetrieb liegt in der Gemeinde Oppenheim (Bereich Nierstein) im deutschen Anbaugebiet Rheinhessen. Die Weinbaudomäne wurde im Jahre 1900 von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937) gegründet und umfasste damals 83 Hektar. Schon 1895 entstand auf seine Initiative hin die Großherzogliche Obst- und Weinbauschule mit Sitz in Oppenheim. Der erste Direktor von 1902 bis 1933 war Heinrich Fuhr (1870-1958). Dieser deutsche Weinbaupionier gründete 1907 einen Rebschutzdienst, der zum Vorbild für alle deutschen Anbaugebiete wurde. Es wurde mit großflächiger Vermehrung amerikanischer Unterlagsreben begonnen und die berühmte Unterlage SO 4 kreiert. Diese entwickelte sich in der Folge zu einer der beliebtesten Unterlagsreben im deutschen Weinbau. Des Weiteren wurden verbesserte Weinbautechniken eingeführt. Im Jahre 1976 wurden die Flächen der aufgelösten Weinbaudomänen-Verwaltung in Mainz übernommen. Schließlich kam es im Jahre 1992 zur Zusammenführung des ehemaligen Staatsweingutes und der ehemaligen Weinbaudomäne zur heutigen Weinbaudomäne Oppenheim. Seit dem Jahre 2000 wird die Domäne von Otto Schätzel geleitet; Verwalter ist Gunter Schenkel, Kellermeister ist Thorsten Eller.

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