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Teufelskeller

Einzellage in der Gemeinde Randersacker (Bereich Maindreieck) im deutschen Anbaugebiet Franken. Der Name hat keinen religiösen Hintergrund, sondern stammt von der in Randesracker ansässigen Patrizierfamilie Teufel ab, die im 14. Jahrhundert ein großzügiger Unterstützer des Bürgerspitals war. Der Zusatz „Keller“ leitet sich von „Kehle“ ab, einer veralteten Bezeichnung für einen Geländeeinschnitt. Die Lage erstreckt sich vom Alandsgrund im Westen in südöstliche Richtung bis zum Teufelskellergraben. Hier schlägt sie beinahe eine 90-Grad-Kurve in nordöstliche Richtung ein. Am oberen Ende des Grabens geht sie dann in die Lage Pfülben über. Die Weinberge mit 30 bis 60% Hangneigung umfassen 32 Hektar Rebfläche auf mineralhaltigem durch Eisenoxideinschlüsse rötlich gefärbtem Muschelkalkboden. Als privilegiert gilt das Gewann Hohbug (auch Hobug oder Hoher Bug) im zentralen Prallhang. Hier werden vor allem die Sorten Riesling und Silvaner angebaut. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Arnold Wilhelm, Bürgerspital, Göbel Martin, Juliusspital, Schmitts Kinder und Stahl Albrecht.

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