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Tinto Cão

Die rote Rebsorte stammt aus Portugal; der Name bedeutet „Roter Hund“, die Bedeutung ist allerdings unbekannt. Synonyme sind Castellana Negra, Farmento, Farnento, Teinta Cam, Tinta Cam, Tinta Cão, Tintilla Castellana und Tinto Cam. Sie darf auf Grund scheinbar darauf hinweisender Synonyme bzw. morphologischer Ähnlichkeiten  nicht mit der Sorte Padeiro (Tinto Cão) verwechselt werden. Die Abstammung (Elternschaft) ist unbekannt. Gemäß im Jahre 2003 erfolgten DNA-Analysen könnte eine Verbindung zu den Sorten Tinta Francisca und Viosinho bestehen. Die Sorte war Kreuzungspartner der Neuzüchtung Rubired.

Tinto Cão - Weintraube und Blatt

Sie war bereits im 17. Jahrhundert in den Bereichen Dão und Douro bekannt, wo sie auch heute noch hauptsächlich angebaut wird. Die sehr spät reifende, ertragsarme Rebe mit dickschaligen Beeren ist widerstandsfähig gegen Botrytis. Sie erbringt tieffarbene, alkoholreiche fruchtige Rotweine mit Aromen nach wilden Blumen. Tinto Cão zählt zu den fünf wichtigsten Sorten für die Portwein-Produktion. Die portugiesische Anbaufläche im Jahre 2010 betrug insgesamt 369 Hektar mit stark sinkender Tendenz; zehn Jahre vorher waren es 556 Hektar (Statistik Kym Anderson). In Australien (Victoria) und Kalifornien gibt es auch kleine Bestände.

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