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Traubenbruch

Diese Maßnahme im Weingarten dient in erster Linie der Qualitätssteigerung bezüglich gesunden Leseguts sowie als Nebeneffekt auch Reduzierung des Ertrages. Er empfiehlt sich speziell bei einer dichten und kompakten Traubenstruktur, welche die Ursache für Traubenfäule (Sauerfäule) sein kann. Bei dichtbeerigen Weintrauben ist das Innere ist schlecht belüftet, sodass nach Niederschlägen (Regen, Tau) eine zu langsame Austrocknung erfolgt und die Feuchtigkeit für Fäulniserreger ideale Bedingungen ergibt. Außerdem bewirkt der hohe Druck im Mittelteil das Quetschen von Beeren und damit die Voraussetzung für das Eindringen von Bakterien und Pilzen. Von Fäulnis befallene Beeren führen zu geschmacklichen Weinfehlern. Rebsorten mit kompaktem gegenüber lockerbeerigem Beerenwuchs sind besonders gefährdet, das sind unter anderem die Pinotsorten, Sauvignon Blanc, Elbling und Riesling. Es wurden deshalb verschiedene Maßnahmen zur Traubenauflockerung entwickelt. Dazu zählen die Entblätterung der Traubenzone, sowie die Traubenteilung und der Traubenbruch.

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