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Trockenkonservierung

Bezeichnung für das Schwefeln (Konservieren, Sterilisieren) von leerstehenden Holzweinfässern durch Schwefeleinbrände. Andere Bezeichnungen sind Einschlag, Einschlaggeben, Leerfasseinbrand und Süßbrand. Das Fass muss komplett trocken sein. Die erforderliche Anzahl von Schwefelschnitten (oder Schwefelringen) wird auf einen Einbrenndraht (verzinkt und ausgeglüht) gesteckt, dieser in die Mitte oder in das untere Drittel des Fasses gehängt und dann der Schwefel abgebrannt. Das entstehende Schwefeldioxid tötet Bakterien und Pilze. In der Regel benötigt man für ein Fass mit zwei bis drei Hektoliter eine Schnitte mit drei Gramm, für ein Stückfass mit 1.200 Litern vier Schnitten. Jeden Monat muss ein weiterer Einschlag mit halber Menge erfolgen.

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