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Verschnittkreuz

Zur exakten Durchführung von Verschnitten bzw. Cuvées bei der Weinbereitung mit einem gewünschten oder zu errechnenden Ergebnis werden verschiedene Rechnungs-Formeln verwendet. Die Auswirkung eines Verschnittes auf analytische Werte wie zum Beispiel Alkoholgehalt oder Säuregehalt kann damit errechnet werden. Das nach dem Schweizer Mathematiker Daniel Cramer (1704-1752) benannte „Cramersche Kreuz/Regel“ wird beim Assemblieren zumeist als Verschnittkreuz bezeichnet. Dabei wird die Differenz zweier oder auch mehrerer Weine gegenübergestellt und mittels Verhältnisrechnung (Proportion) ermittelt.

Auf der linken Seite des Kreuzes stehen die bekannten Ausgangswerte, wie zum Beispiel der Alkoholgehalt zweier Weine A und B. Im Kreuzungspunkt steht der gewünschte Wert der Mischung. Nun wird die Differenz aus dem Wert links oben und dem gewünschten Wert ermittelt und das Ergebnis rechts unten eingetragen. Dann wird die Differenz aus dem Wert links unten und dem gewünschten Wert ermittelt und das Ergebnis rechts oben eingetragen. Die Ergebnisse werden ohne Vorzeichen notiert. Auf der rechten Seite des Mischungskreuzes erhält man als Ergebnis die „Anteile an der Gesamtmasse“ (nicht am Volumen!), mit denen man den gewünschte Wert erreichen kann.

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