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Vitis bourquina

Eine der rund 30 amerikanischen Spezies bzw. Wildreben mit dem korrekten und vollständigen botanischen Namen Vitis x bourquina Munson (das „x“ benennt die Tatsache einer Kreuzung). Es handelt sich um eine Hybride aus einer Kreuzung zwischen amerikanischen Wildreben von Vitis aestivalis x Vitis cinerea. Als weitere mögliche Partner werden jedoch Spezies wie Vitis acerifolia, Vitis candicans (Vitis mustangensis) und auch Vitis vinifera genannt. Botanische Synonyme bzw. alte Namen sind Vitis aestivalis var. bourquiniana Bailey, Vitis bourquina Munson ex Viala und Vitis bourquiniana Munson. Trivial-Synonyme sind Aestivalis du Sud, Doan’s Grape und Southern Summer Grape.

Der Namensteil Munson bezieht sich auf den US-Botaniker Thomas Volney Munson (1843-1903), der sich intensiv mit dieser Spezies beschäftigte. Nach einer Hypothese sollen Sorten wie Herbemont und Jacquez (siehe dort die Historie) und auch andere bereits in hybridisierter Form von Europa (Madeira) nach Nordamerika gelangt sein. Das ist aber unwahrscheinlich, denn warum sollten solche Kreuzungen Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa durchgeführt worden sein. Die erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingeschleppten Plagen  Mehltau und Reblaus waren zu dieser Zeit hierorts ja noch unbekannt. Die Sorten kommen vor allem im Süden der USA vor. Siehe auch unter Amerikaner-Reben und Reben-Systematik.

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