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Vitis cinerea

Eine der rund 30 amerikanischen Spezies bzw. Wildreben mit vollständigem botanischem Namen Vitis cinerea Engelm. ex Millardet. Es besteht eine Ähnlichkeit mit der Spezies Vitis aestivalis und im 19. Jahrhundert wurden beide noch gleichgesetzt oder die Cinerea als Aestivalis-Varietät angesehen. Erst der deutsche Botaniker Georg Engelmann (1809-1884) stufte im Jahre 1880 Vitis cinerea als eigenständige Art ein. Deshalb wird sowohl Georg Engelmann als auch der französische Reblauspionier Alexis Millardet (1838-1902) im botanischen Namen angeführt. Heute wird die Spezies in folgende fünf (manchmal sechs) Varietäten unterteilt:

  • Vitis cinerea var. baileyana
  • Vitis cinerea var. canescens (ist als Varietät umstritten)
  • Vitis cinerea var. cinerea
  • Vitis cinerea var. floridana
  • Vitis cinerea var. helleri (früher als eigenständige Spezies Vitis berlandieri geführt)
  • Vitis cinerea var. tomentosa

Trivial-Synonyme sind Ashy Grape, Ashy-leaved Grape, Downy Grape, Graybark Grape Sweet Winter Grape, Parra Silvestre, Vigne à Feuille de Clématite, Winter Grape und Wichita. Die farbbezogenen Namen beziehen sich auf die typisch fahlgraue Farbe der jungen Blätter und Triebe, eine deutsche Bezeichnung lautet deshalb Graurinden-Rebe. Die Rebe kommt im Südosten der USA vor und wächst wild in Auenwäldern, an Flussufern und auf Zäunen.

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