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Weinwirtschaftsgesetz

Ein ehemaliges Gesetzeswerk vor EU-Zeiten, dessen Zielsetzung in Deutschland wie folgt definiert war: Zum Schutz des deutschen Weinbaues im Rahmen der EWG, insbesondere im Hinblick auf die klimagünstigeren Weinbaugebiete in Frankreich und Italien, sieht das Gesetz u. a. Anbaubeschränkungen, Preisvorschriften für bestimmte Importweine und einen durch die Weinbergbesitzer finanzierten Stabilisierungsfonds vor. In Österreich gab es sinngemäß eine recht ähnliche Zielsetzung. In Deutschland wurden im Jahre 1994 das Weinwirtschaftsgesetz und das Weingesetz zusammengeführt. In Österreich wurde das Weinwirtschaftsgesetz im Jahre 1986 außer Kraft gesetzt und (auch auf Grund des Weinskandals, was zu strengeren Gesetzen führte) das entsprechend geänderte Weingesetz 1985 beschlossen. Die betreffenden Themenschwerpunkte der ehemaligen Gesetzeswerke sind nun in den länderspezifischen Weingesetzen sowie vor allem durch entsprechende EU-Verordnungen geregelt. Siehe unter den beiden Ländern sowie auch unter Weingesetz.

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