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Wildmuskat

Die rote Rebsorte ist ein früh reifender Abkömmling von Blaufränkisch (Lemberger), die in den 1970er-Jahren auf dem Weingut Amalienhof in Heilbronn im deutschen Anbaugebiet Württemberg entdeckt und in der Folge von Gerhard Strecker (1929-2016) selektioniert wurde. Im Jahre 1976 erfolgte die Aussaat von rund 200.000 Kernen aus Trester-Rückständen. In zweijähriger Auslese wurden 200 Rebstöcke selektioniert und davon zwei ausgewählt, die einen starken Muskatton aufwiesen. Die ersten Versuchspflanzungen erfolgten 1983, er erste Wein wurde 1991 daraus gekeltert. Zunächst wurde die Sorte Muskat-Lemberger genannt, aber ein neuer Name gesucht, um allfälligen Rechtstreit zu vermeiden. Das Weingut Amalienhof stellte den Antrag um Sortenschutz unter dem neuen Namen „Blaue Amavitis“. Dieser wurde aber vom Bundessortenamt nicht akzeptiert, die Sorte wurde dann 2003 unter dem Namen „Wildmuskat“ offiziell zugelassen. Die Rebe erbringt purpurfarbige Rotweine mit einem Muskatton und weichen Tanninen. Im Jahre 2010 wurde kein Bestand ausgewiesen (Kym Anderson).

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